Gesunde Führung

Für ein Arbeitsumfeld, das Menschen stärkt

Warum ist Gesundheit ein Führungsthema?

Die Forschung zeigt, dass Führung einen wesentlichen Einfluss darauf hat, wie Mitarbeitende ihre Arbeit erleben. Ob sie ihre Arbeit als motivierend und stärkend oder als mental belastend und erschöpfend erleben, wird auch durch das Führungsverhalten geprägt. Damit wird Führung zu einem wichtigen Faktor, wenn es darum geht, gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Bei der Fülle an Führungsstilen und -ansätzen stellt sich natürlich die Frage, welche Aspekte von Führung für das Wohlbefinden und die Gesundheit von Mitarbeitenden besonders relevant sind.

Was zeichnet also Führung aus, die Gesundheit nachhaltig unterstützt?

Im Kern geht es bei gesunder Führung darum, Belastungen zu reduzieren und Ressourcen zu stärken. Dabei geht es sowohl um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden als auch darum, als Führungskraft selbst gesund und handlungsfähig zu bleiben.

Ressourcen stärken
Wie möchten Menschen zusammenarbeiten, was stärkt uns im Arbeitsalltag? Beispiele dafür sind Wertschätzung, Teilhabe, offene Kommunikation, das Gefühl von Fairness oder positive Stimmung im Team. Führungskräfte können diese Ressourcen aktiv fördern und so zu einem stärkenden Arbeitsumfeld beitragen.

Belastungen senken
Was lässt uns grübeln und hält das Stresssystem dauerhaft auf Trab? Beispiele dafür sind Konflikte, mangelndes Vertrauen, Überlastung, unklare Erwartungen oder schlechte Stimmung im Team. Gesunde Führung unterstützt dabei, solche Dynamiken frühzeitig zu erkennen und Belastungen gezielt abzubauen.

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Prägende Führungsansätze

In der Führungsentwicklung orientiere ich mich an zwei etablierten Ansätzen: Positive Leadership und Mindful Leadership. Auch wenn diese Ansätze ein zentrales Element meiner Arbeit bilden, lohnt es sich, den aktuellen Bedarf an Entwicklungthemen zu klären und sinnvolle Schwerpunktthemen abzuleiten. Vielleicht geht es gerade darum, die Führungskräfte in ihrer Resilienz zu stärken, auf mentale Gesundheit zu sensibilisieren oder ein konkretes Thema wie psychologische Sicherheit im Team aufzugreifen. Ich freue mich darauf, gemeinsam das Passende zu finden. 

 

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POSITIVE LEADERSHIP

Positive Leadership orientiert sich am empirisch breit abgestützten PERMA-Modell aus der Positiven Psychologie (Seligman, 2011). Die Modell-Dimensionen Positive Emotions, Engagement, Relationships, Meaning und Accomplishment werden auch als 'Grundpfeiler menschlichen Glücks' bezeichnet.

PERMA-Lead® ist eine Weiterentwicklung des Modelles, bei dem die fünf Dimensionen auf den Führungskontext adaptiert wurden: 

Positive Emotionen: Freude, Zufriedenheit und Optimismus im Arbeitsalltag fördern.
Engagement: Mitarbeitende so einbinden, dass sie ihre Stärken nutzen und Flow erleben.
Relationships: Vertrauensvolle, wertschätzende Zusammenarbeit im Team aufbauen.
Meaning: Sinnstiftende Arbeit und klare Zielorientierung schaffen.
Accomplishment: Erfolge sichtbar machen und persönliche sowie Teamziele erreichen.
 
Zahlreiche Studien berichten, dass Positive Leadership verschiedene gesundheitliche Aspekte günstig beeinflusst. Mitarbeitende von Führungskräften die gelungen mit PERMA-Lead führen berichten beispielsweise von niedrigerer Stressbelastung, einem tieferen Burn-Out-Risiko oder höherem Wohlbefinden. Das gute daran ist, dass auch Führungskräfte selbst davon profitieren und von besserer Gesundheit berichten, wenn sie die fünf PERMA-Dimensionen in ihrer Führungsarbeit stärken.  
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MINDFUL LEADERSHIP

Viele Elemente aus Positive Leadership finden sich auch im Ansatz von Mindful Leadership. Bei Mindful Leadership liegt der Fokus jedoch noch stärker auf dem Training einer achtsamen Haltung sich selbst und anderen gegenüber. Sich als Führungsperson persönlich zu entwickeln ist hier zentral, um inspirierend und stärkend auf die Zusammenarbeit und Teamentwicklung zu wirken. 

Achtsam gegenüber sich selbst: Mindful Leaders investieren in gesunde Selbstführung, da sie sich ihrer Eigenverantwortung und Vorbildfunktion bewusst sind. 

Achtsam gegenüber Mitarbeitenden: Mindful Leaders nehmen ihre Mitarbeitenden wahr, sehen ihre Potenziale und Entwicklungsfelder, führen stärkeorientiert, kommunizieren effektiv und schaffen tragfähige Beziehungen. Sie entwickeln ein feines Gespür für das Miteinander und verstehen, dass Beziehung die Basis für Leistung ist.

Achtsam gegenüber der Arbeitskultur: Mindful Leaders kennen ihre Hebelwirkung auf die Arbeitskultur und fördern mit ihrem Verhalten zentrale Werte wie Vertrauen, Wertschätzung, psychologische Sicherheit, Handlungsspielraum, Teamgeist und Engagement.    

 

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Was steckt dahinter?

Was Führungskräfte im Rahmen der Trainings lernen, stützt sich auf eine solide wissenschaftliche Basis. Zahlreiche Studien zeigen, dass diese Ansätze das Wohlbefinden und die Gesundheit von Führungskräften sowie Mitarbeitenden nachhaltig stärken.

  • über 30 Jahre Forschung zu Arbeitsstress und Gesundheit: Führungskräfte entwickeln ein geschärftes Bewusstsein für Stressfaktoren, die die Gesundheit beeinträchtigen können. Sie lernen, diese Risiken durch bewusste und gesundheitsförderliche Führung frühzeitig zu erkennen und wirksam zu entschärfen.
  • über 30 Jahre Forschung der Positiven Psychologie: Führungskräfte erhalten praxiserprobte Werkzeuge, um gesunde Rahmenbedingungen zu schaffen, Resilienz zu stärken und ein wertschätzendes sowie tragfähiges Miteinander im Team zu fördern.
  • über 25 Jahre Forschung zu emotionaler Intelligenz: Führungskräfte lernen, Emotionen auch im Arbeitsalltag angemessen Raum zu geben. Sie leben vor, wie Empathie, Selbstwahrnehmung und soziale Kompetenzen Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Zusammenarbeit nachhaltig stärken können.